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Radsport: Februar 2020 - Der Böbinger Sven Strähle startet mit einem Sieg in Israel in die Saison 2020

 

Gemeinsam mit dem israelischen Meister Guy Zesslerbe - bestritt der Böbinger das

SAMARATHON DESSERT MTB RACE in der israelischen Wüste.

Von Tag eins an dominierten Strähle und sein Teampartner das Rennen und konnten gleich zu

Beginn im Zeitfahren über 11km ihren ersten Sieg einfahren. Im Leadertrikot stand für die

beiden an Tag zwei ein Short-Track Rennen auf dem Programm. Auch hier fuhren beide nach

10 Runden als erstes über die Ziellinie und zeigten erneut ihre Überlegenheit.

Am dritten Tag stand ein Marathon über 70km auf dem Programm. Bereits am ersten Anstieg

verschärfte Strähle das Tempo, sodass vorerst nur Wenige folgen konnten. „Als ich mich am

höchsten Punkt umschaute, konnte ich sehen, dass wir bereits ein Loch von etwa 30

Sekunden rausfahren konnten, was uns weiter motivierte, das Tempo hoch zu halten.“

Berichtet Strähle nach dem Rennen.

Der vierte und letzte Tag wird von einem heftigen Sturz überschattet. Mit einem Vorsprung

von etwa 4 Minuten und dem Ziel das Rennen zu gewinnen, gingen die beiden an Tag 4 ein

letztes Mal an den Start. Diese Etappe hob sich durch den extrem hohen Trail-Anteil ab.

„Sich gemeinsam als Zweier-Team auf den schmalen Trails abzusetzen ist nicht einfach.“ Das

hat zur Folge, dass die beiden mit zwei weiteren Teams bis kurz vor dem Ziel

zusammenfuhren. Als das Tempo ca. 1 km vor dem Ziel bis auf etwa 50km/h hochgetrieben

wird, kommt Strähle zu Fall. „Es ging so schnell das ich nicht mehr reagieren konnte. In so

einer Situation sind alle am Limit und nur wenige Zentimeter trennen den Einen vom

Anderen. Ich bin vermutlich mit meinem Vorderrad an ein anderes Rad gekommen. Danach

hatte ich im Sand keine Kontrolle mehr. Die Tageswertung war somit gelaufen.“ Da Strähle

trotz Schmerzen wieder auf sein Rad steigt und das letzte Stück ins Ziel fährt, sichert er dem

Team den Sieg in der Gesamtwertung. Glücklicherweise wird später im Krankenhaus bis auf

äußerliche Verletzungen nichts Weiteres festgestellt. Mit 80 weiteren Weltcup-Punkten geht

es nun für Strähle wieder zurück in die Heimat