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Theater 2012

Ein Engel aus der Hölle sorgt für Liebeswirren

Was haben Dampfnudeln, läufiger Romadur und Kartoffelsuppe gemeinsam? Am Ende von „Ein Engel auf Bewährung“, dem neuen Theaterstück der „Gaukler vom TSV“, ist die Verbindung klar.

 Im Mittelpunkt steht aber zunächst eindeutig Hans Dipfele (Uwe Eßwein). Romantisch sei er gewesen, erfährt das Publikum gleich zu Beginn von seiner Frau Erna (Monika Eberle). Ernas Vater Emil (Roland Barth) hingegen schimpft, Hans habe ihm immer den Most geklaut und sei ein Säufer gewesen. Auch von Geldschulden und einem „sündigen Leben“ ist die Rede. Derjenige, über den geschwätzt wird, kann sich übrigens nicht wehren: Hans Dipfele ist tot und eben erst beerdigt worden. Alle Darsteller tragen Schwarz. Ein Einstieg mit Beerdigung  – und das soll eine Komödie sein? Die Lacher in der TSV-Halle in Böbingen sind Antwort genug. Die Gaukler, die in dieser Theatersaison ihr 25jähriges Jubiläum feiern, schaffen es, dem auf den ersten Blick traurig wirkenden Stoff viele witzige Facetten abzugewinnen und die TSV-Halle in ein vom Publikum Tränen lachendes Tollhaus zu verwandeln.

Am Ende des ersten Aktes taucht Hans Dipfele auf der Bühne auf – im fast weißen Engelskostüm und mit Ruß verschmiertem Gesicht, so als käme er geradewegs aus der Hölle. Himmlische Flügel, so erfahren die Zuschauer, müsse er sich erst noch durch die „Stiftung dreier Ehen“ verdienen. Hans kann von niemandem gesehen werden – außer von seiner Frau. Diese Tatsache führt auf der Bühne zu großer Verwirrung. Ist Erna Dipfele verrückt? Oder wieso spricht sie mit dem leeren Raum?

Ausgerechnet den reichen Willi Sausele (Newcomer Daniel Hilbert), der seine Schuldscheine aufgekauft hat und seine Familie aus dem Haus treiben will, soll er mit seiner Frau Erna verheiraten. Obwohl Erna früher in Willi verliebt war, stellt sich diese Vorhaben erheblich schwieriger dar, als seine Tochter Gabi (Tamara Ebert) mit Bernd (Dominik Ebert), Willis Sohn, zu vermählen. Bernd ist eine perfekt Hausfrau, sodass Gabi sehr schnell seinen häkelnden Fähigkeiten verfällt. Die beiden jüngsten Spieler der Truppe verstehen es brillant, sich in ihre Rollen einzuleben und das Publikum zu begeistern.

Opa Emil (Roland Barth) hat eigentlich nicht mehr vor, in den Stand der gewissenhaften Ehe zu treten. Da ihm aber sein sprechendes Gewissen in Form von Hans und der Schnaps energisch zusetzen, flüchtet er in den Schutz von Magda (Toni Schurr), der Mutter von Hans.

Hilde (Petra Schurr), die Schwester von Hans, versucht das von Hans für schlechte Zeiten versteckt Geld an sich zu bringen. Unter Ausnutzung seiner „englischen“ Fähigkeiten, sich abwechselnd hör- und sehbar machen zu können, kann Hans aber auch hier der Gerechtigkeit zum Sieg verhelfen.

Den Gauklern gelingt – wie man es von ihnen gewohnt ist - auch im Jubiläumsjahr unter der Regie von Erika Eßwein, die auch als Souffleuse agiert, die Zuschauer zu begeistern.

25 Jahre Routine können die Darsteller perfekt in Szene setzen und ein nicht enden wollender Beifall ist ihr verdienter Lohn.

Hinter den Kulissen sorgt Klara-Karina Eßwein als Maskenbildnerin für ein flottes Aussehen und für die Lichttechnik und den Kulissenaufbau zeichnet Allrounder Uwe Eßwein verantwortlich. In Küche und Ausschank geben weitere ehrenamtliche Mitarbeiter ihr Bestes und sorgen für das leibliche Wohl der Besucher.

Fotos Theater 2012

 

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